Aktuell

Pfingsten -
der Geburtstag der Kirche

Das Pfingstwunder

 aus der Apostelgeschichte des Lukas, Kap. 2

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?
8 Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache?
9 Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien,
10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom,
11 Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden-
12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?
13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

Die Entwürfe für diese einmaligen Pfingst-Antependien (Altartücher) im Matthäus-Haus Hochlar hat der Waltroper Künstler Paul Reding geschaffen, der in besonderer Weise mit diesem evangelischen Gemeindezentrum verbunden war.
Gearbeitet hat sie Frau Doris-Hannelore Thomann (†), damals Leiterin der Liegenschaftsabteilung des Kirchenkreises Recklinghausen.

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28. April 2018
Ein Gruß und Glückwunsch zum Geburtstag mit einem Gedicht von James Krüss. Danke!

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24. Februar 2018

Vortrag zu diesem Thema von Edelgard Seeber am Donnerstag, 8. März (Internationaler Frauentag) um 15.30 Uhr in der RESIDENZ, Recklinghausen, Josef-Wulffstr. 76
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14. Februar 2018
So fröhlich lacht Andrea beim Erdbeerfest in Recklinghausen-Suderwich
am 18. Juni 2017
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30. Januar 2018

In der "Recklinghäuser Zeitung"
 war heute (30.01.2018) zu lesen:
 

An was der "Ehemalige" sich wohl beim 'Heimspiel' erinnern wird?

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26. Dezember 2017

Mit diesem Lied voller Vertrauen in das neue Jahr -

das wünsche ich Ihnen und mir

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


Von guten Mächten treu und still umgeben
ist ein geistliches Gedicht des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Verfasst im Dezember 1944 in der Gestapo-Haft, ist es Bonhoeffers letzter erhaltener theologischer Text vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945.

In Marl in der Nähe des Rathauses und des Skulpturenmuseums Glaskasten steht  dieses Portrait Dietrich Bonhoeffer von Alfred Hrdlicka

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16. Dezember 2017

Allen Besucherinnen und Besuchern meiner Webseite wünsche ich frohe, besinnliche Weihnachtstage,
Kraft im Alltagsleben, Gesundheit
 und ab und zu eine kleine Freude im Jahr 2018.


Es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe

und Friede auf Erden
 bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Lukasevangelium Kapitel 2, Verse 8 ff

Die weihnachtlichen Altartücher werden im Matthäus-Haus Hochlar in Recklinghausen aufgelegt. Die Entwürfe stammen von Paul Reding, Waltrop.



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05. Dezember 2017

Zum Advent grüße ich alle Besucherinnen und Besucher dieser Webseite mit dem Advent-Altartuch aus dem Matthäus-Haus Hochlar in Recklinghausen.
Ich wünsche eine freudige und zum Nachdenken anregende Vorweihnachtszeit.



„Gott will im Dunkel wohnen
und hat es doch erhellt.

Als wollte er belohnen,

so richtet er die Welt.

Der sich den Erdkreis baute,

der lässt den Sünder nicht.

Wer hier dem Sohn vertraute,

kommt dort aus dem Gericht.“
( eg, 16,5 - Jochen Klepper, 1938)

 

Der künstlerische Entwurf des Altartuches stammt von Paul Reding, Waltrop.
Gearbeitet wurde es von Doris-Hannelore Thomann (+)
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10. November 2017

Heute hat er Geburtstag



Das Bild hängt im katholischen Kloster Helfta bei Eisleben                           Fotos: P.R.Seeber
   
Eisleben
 

Geburtshaus





24. Oktober 2017

Der 31. Oktober steht vor der Tür
In den letzten Monaten und Jahren wurde viel über den 31. Oktober 1517 und die Reformation von Martin Luther gesprochen und geschrieben - viel zu viel.
Damit ist nun Schluss. Ein wenig Freude für die Besucher dieser Webseite soll es hir geben. Martin und Katharina unterhalten sich an Martins 62. Geburtstag am 10. November 1545 über ihre 20 Jahre währende Ehe und das Leben zuvor.

Hier geht es zu den Pdf-Seiten dieses launigen Gespräches.

Am Ende des Gespräches erfahren Sie auch aus Martins Mund, dass er die
95 Thesen nicht angeschlagen hat.

30. September 2017

3. Oktober

nicht nur der "Tag der Deutschen Einheit", sondern auch der Todestag von Franz von Assisi (1226)

Er hat die Welt verändert mit seiner Liebe zur Natur und allem Lebendigen. Er ist wohl der erste Tierschützer in der Geschichte unserer Erde.

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.


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11. September 2017

Jetzt ist Schluss mit der Luther-Playmobilfigur!!!

Jetzt folgt Goethe -

der Johann Wolfgang von Goethe !!!

    

03. August 2017

Das Reformationsjubiläum steht bevor.

Ich erinnere:
Erwin Iserloh sorgt Anfang der 60er Jahre für viel Wirbel

1961 fiel dem katholischen Kirchenhistoriker und Lutherforscher Erwin lserloh (1915-1996) aus Münster genau das auf, dass Luther in all seinen Werken und Briefen nirgends ausdrücklich von seinem Anschlag seiner 95 Thesen am 31. Oktober 1517 spricht.

Diese Veröffentlichung von Iserloh war für große Teile der protestantischen Öffentlichkeit so etwas wie ein Donnerschlag. Wie? Luther soll seine Thesen am 31. Oktober 1517 nicht angeschlagen haben?

Tatsache ist:Luther selbst hat, als er 1541 und 1545 auf sein Leben zurückblickte, mit keinem Wort von Hammerschlägen gesprochen. Von einem Thesenanschlag durch ihn selbst ist in seinen Texten nichts zu lesen.

Im Jahr 2006 fand Dr. Martin Treu von der Stiftung Luthergedenkstätten einen handschriftlichen Vermerk von Luthers Sekretär Rörer aus dem Jahr 1540: „Im Jahre des HERRN 1517 vor dem Fest Allerheiligen sind in Wittenberg an den Türen der Kirchen angeschlagen worden Thesen über die Ablässe von Doktor Martin Luther.“

Hier ist von Kirchen die Rede. Das entsprach den Universitätsstatuten. Danach mussten alle öffentlichen Bekanntmachungen an den Kirchentüren angeschlagen werden. Und Kirchen gab es in Wittenberg mehrere.

Vieles spricht also dafür, dass der Thesenanschlag durch Luther nicht mehr als eine schöne Legende ist. Wenn ein Professor zu einer Disputation einlud, schickte er seine Thesen an den Dekan der Universität. Der übergab sie dem Pedell, dem Hausmeister, dem Diener, dem Küster. Also an Mitarbeiter von Universität und Kirche. Diese hängten sie in der Universität auf und klebten sie mit Siegelwachs oder Leim an die Kirchentüren, den damaligen Schaukästen. Der Professor Dr. Martinus Luther hat das höchstwahrscheinlich nicht selbst getan.

Und Erwin Iserloh, der auf dem Domherrenfriedhof im Kreuzgang des Domes zu Münster beerdigt ist, hat zu dieser Erkenntnis ganz wesentlich beigetragen



Fotos: P.R.Seeber

Auf dem Grabstein ist zu lesen
aus 1. Timotheusbrief 1,12:
Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat, Jesus Christus, unserem Herrn

08. Juli 2017
Am 9. Juli
vor genau 50 Jahren

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04. Juli 2017

2. Juli 1505

Die große Wende im Leben des Martin Luder

Der Werdepunkt der Reformation

Aus einem lebensfrohen Jurastudenten wird ein demütiger, nach der Gnade Gottes suchender Mönch. Am 2. Juli 1505 gerät er bei Stotternheim nördlich von Erfurt auf dem Rückmarsch von einem Besuch bei seinen Eltern in Mansfeld in ein großes Unwetter, in schweres Gewitter. Blitze schlagen ein, er wird sogar vom Luftdruck zu Boden geschleudert. In diesem Augenblick ruft er die Heilige Anna, die Schutzpatronin der Bergleute, an: „Hilf, Sankt Anna. Ich will ein Mönch werden.“

Martin hatte gewiss in jener Stunde den Tod vor Augen. Ihn erfüllte mit Panik der Gedanke, unvorbereitet auf seinen Schöpfer zu treffen. Luther bekennt später im November 1521: „Ich bin nicht gern und nicht aus Eifer ein Mönch geworden, viel weniger des Bauchs wegen, sondern da mich eine Angst und Todesschreck unversehens überfiel, tat ich ein erzwungen und erdrungen Gelübde.“

Für mich ist ganz klar:

Ohne das Gewitter bei Stotternheim hätte es keine Reformation gegeben.

Im Oktober 1967 schreibt der ev. Theologe, Autor und Publizist Dr. Heinz Zahrnt in der ZEIT Nr.43/1967 u.a. folgendes:

Die Reformation hat im Grunde nur eine einzige Ursache: die Gewissensnot eines einsamen, mit Gott ringenden, an Gott verzweifelnden Menschen, der zunächst überhaupt nicht nach den Missständen in der Kirche und der Welt, sondern nur nach seinem eigenen, persönlichen Missstand fragte. Ihn trieb allein die ganz persönliche Sorge um sein ewiges Seelenheil: Wie kann ich, Martin Luther, vor dem ewigen und gerechten Gott bestehen? Wie kriege ich, Martin Luther, einen gnädigen Gott? So liegt der Beginn der Reformation also gleichsam vor der Reformation, in den einsamen und verborgenen Seelenkämpfen eines unbekannten Augustinermönches und Theologie-professors.

Am 4. November 1917 wurde der Lutherstein mit einem festlichen Gottesdienst „eingeweiht“.

Während des Gottesdienstes am 2. Juli 2017 mit Peter Hahne wird ein Stein für die „Grüne Kirche am Lutherstein“ in Dienst genommen. Er wird die Inschrift tragen: „Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit!“

Am Schluss ein reizvoller Gedanke, den ich beim WDR STICHTAG lese: Ob die Weltgeschichte wohl anders verlaufen wäre, hätte am 2. Juli 1505 nur die Sonne geschienen.

„Der Donnerschlag von Stotternheim war kein laues Lüftchen, er hat die Welt aus den Angeln gehoben, weil ein Mensch den Auftrag Gottes zu seinem Lebensinhalt gemacht hat“, sagte Peter Hahne am 2. Juli 2017 bei dem Gedenkgottesdienst am Lutherstein in Stotternheim.

 

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11. Juni 2017

11. Juni 1973


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27. Mai 2017

   Der BVB ist
Deutscher Pokalsieger 2017
Hurra!


 

14. April 2017

WORMS   18. April 1521

Reliefplatte am Reformationsdenkmal in Worms      Foto: P.R.Seeber

Martin Luther am Ende einer langen Verteidigungsrede
am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms:

„Weil denn Eure allergnädigste Majestät und fürstlichen Gnaden eine einfache Antwort verlangen, will ich sie ohne Spitzfindigkeiten und unverfänglich erteilen, nämlich so: Wenn ich nicht mit Zeugnissen der Schrift oder mit offenbaren Vernunftgründen besiegt werde, so bleibe ich von den Schriftstellen besiegt, die ich angeführt habe, und mein Gewissen bleibt gefangen in Gottes Wort. Denn ich glaube weder dem Papst noch den Konzilien allein, weil es offenkundig ist, dass sie öfters geirrt und sich selbst widersprochen haben. Widerrufen kann und will ich nichts, weil es weder sicher noch geraten ist, etwas gegen sein Gewissen zu tun. Gott helfe mir, Amen.“ 

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02. April 2017



Im Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Herten steht:

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15. März 2017

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1. März 2017

Präses Annette Kurschus (links im Bild), die leitende Theologin der  Evangelischen Kirche von Westfalen, hatte zum 1. März 2017 nach Villigst eingeladen zum Ordinationsjubiläum mit Gottesdienst, Empfang, Mittagessen, Begegnungen und vielen Gesprächen, besonders über vergangene Zeiten.
Pfarrerinnen und Pfarrer, die vor 50 Jahren, 25 Jahren oder 10 Jahren ordiniert wurden, waren die Gäste.
Wir waren dabei und sind dankbar dafür.
 
 
                                                                                                                                   Foto: E. Seeber

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10. Februar 2017

so titelte am 9. Februar 2017 die Recklinghäuser Zeitung
Ja, und da war er zum Anfassen -
am 12. September 2013 in Recklinghausen-Suderwich:

unser neuer Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier





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Joachim Gauck

geht in den Ruhestand

Eine kleine Erinnerung:

Im März 1998 sprach der damalige Bundesbeauftragte für die Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen Joachim Gauck bei uns in der Ev. Akademie über das Thema "Diktaturerfahrung als Last - wem nützt die Aufarbeitung der Vergangenheit?"

Vorher gab es einen kurzen Empfang im Rathaus.

Ja, das waren noch Zeiten damals in der Evang. Akademie Recklinghausen !

 

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 27. Januar 2017            Das Jahr 2017 hat begonnen

Dankbarkeit

Ich bin dankbar
- für die Steuern, die ich zahle,
weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen.

- für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt,
weil das bedeutet, ich habe genug zu essen.

- für das Durcheinander nach der Feier, das ich aufräumen muss,
weil das bedeutet, ich war von lieben Menschen umgeben.

- für den Rasen, der gemäht, die Fenster, die geputzt werden müssen,
weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause.

- für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung,
weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land
und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.

- für die Parklücke, ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes,
weil das bedeutet, ich kann mir ein Auto leisten.

- für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt,
weil das bedeutet, das ich gut hören kann.

- für die Wäsche und den Bügelberg,
weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe.

- für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages,
weil das bedeutet, ich bin fähig, hart zu arbeiten.

- für den Wecker, der morgens klingelt,
weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.


           Autor: Detlef Kranzmann

   Dieser Text wurdee gefunden in Pastoerchens Theoletter 7/2017  Nr. 34
                                    siehe www.pastoerchen.de

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Hier geht es zu den nicht mehr aktuellen Seiten der letzten Jahre

2016 2015    2014    2013    2012    2011   2010

 

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

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